Freistellungsauftrag

Das erste was ihr tun solltet, nachdem ihr euch bei einem Broker eurer Wahl angemeldet habt ist noch ein kleines technisches Detail. Danach kann es aber wirklich losgehen mit dem Aktien kaufen, verkaufen, dividenden kassieren und was euch sonst so einfällt. Genau darum geht es hier nämlich. Wenn ihr eine Aktie mit Gewinn verkauft oder eine Dividende an euch ausgeschüttet wird fällt die Kapitalertragssteuer an. Ihr habt das bestimmt schonmal auf eurem Konto gesehen. Immer dann wenn ihr Zinsen bekommt (auch wenn es nur ein Cent ist) wird euch direkt wieder etwas abgezogen.

Das muss nicht so sein. Zumindest nicht wenn ihr nicht so hohe Kapitalerträge habt. Jedem deutschen steht nämlich ein Freibetrag von 801€ zu. Eigentlich sollte erst wenn ihr darüber hinaus noch Kapitalerträge habt Kapitalertragssteuer erhoben werden. Das Problem dabei ist aber, dass eure Bank oder euer Broker nicht weiß wie viele Kapitalerträge ihr bei anderen Finanzinstituten habt. Ihr müsst hier also selbst handeln. Dafür erstellt ihr einfach bei dem Institut bei dem ihr Kapitalerträge habt einen Freistellungsauftrag. Ihr könnt euren Freibetrag dabei auch auf mehrere Institute aufteilen. Wichtig dabei ist aber, dass diese Freistellungsaufträge aber an das Finanzamt gemeldet werden und die Summe von 801€ nicht überschreiten dürfen. Ihr könnt also zum Beispiel bei eurem Broker einen Freistellungsauftrag über 600€ erstellen und bei eurer Hausbank für euer Girokonto noch einen Freistellungsauftrag über die restlichen 201€.

Erstellt ihr keinen Freistellungsauftrag wird eure Bank erstmal die Kapitalertragssteuer abführen. Das Geld ist dann nicht unbedingt verloren. Ihr könnt es euch mit der Steuererklärung zurückholen aber das ist deutlich umständlicher und ihr bekommt euer Geld auch erst später zurück um es zu investieren. Daraus folgt, dass euch Rendite verloren geht. Bitte erstellt also immer als erstes euren Freistellungsauftrag.

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